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Gemeinde Kall

Baulücken gesucht!

Die Gemeinde Kall beschäftigt sich im Rahmen der „AG Wohnraum“ bereits seit dem Jahr 2017 mit der Wohnraumentwicklung im gesamten Gemeindegebiet. Neben der Förderung des Erwerbs von Altbauten durch das kreisweit einzigartige Förderprogramm „Neues Leben in alten Häusern“ spielt auch die Nachverdichtung, also das Schließen vorhandener Baulücken, eine wichtige Rolle zur ganzheitlichen, nachhaltigen und flächenschonenden Wohnraumentwicklung.

Besonders zur Nachverdichtung ist die Gemeindeverwaltung allerdings auf die Mitwirkung der Grundstückseigentümer angewiesen. Vorhandene Baulücken befinden sich meist in Privateigentum und können nur geschlossen werden, wenn die entsprechenden Grundstücke aktiv am Markt angeboten werden.

Nahezu täglich gehen bei der Verwaltung Anfragen von Bauwilligen ein, die sich den Traum vom neuen Eigenheim gerne im Gemeindegebiet erfüllen möchten. Ferner fehlen Mietwohnungen. Daher sind auch größere Grundstücke für den Bau von Mehrfamilienhäusern nachgefragt.

„Die Nachverdichtung ist ein geeignetes Instrument zur flächenschonenden und zügigen Wohnraumentwicklung in der Gemeinde. Häufig scheuen sich private Grundstückseigentümer jedoch, aus verschiedensten Gründen, offen als Verkäufer aufzutreten.“, so Bürgermeister Hermann-Josef Esser.

„Ich kann die Eigentümer daher nur ermutigen mit den Grundstücken an den Markt zu gehen und so einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinde zu leisten. Bekannte Portale oder die Expertise eines Maklers sind unkomplizierte Möglichkeiten, die Flächen am Markt zu platzieren. Falls besondere Diskretion erwünscht ist, ist auch ein diskreter Verkauf an die Gemeinde möglich.“, so Bürgermeister Esser weiter. 

Es ist jedoch zu beachten, dass nicht jedes freie Grundstück, insbesondere in den Ortsrandlagen, planungsrechtlich als Wohnbaufläche ausgewiesen ist. Maßgeblich sind hierbei die Festsetzungen im Flächennutzungsplan, den Sie unter  https://www.kall.de/bauen/flaechennutzungsplan.php (Öffnet in einem neuen Tab) einsehen können. Gerne können Sie uns hierzu auch telefonisch oder per Email ansprechen.

Die Verwaltung wird das Engagement in diesem Bereich zukünftig weiter ausbauen und auf Basis eines aktualisierten Baulückenkatasters gegebenenfalls direkt auf die Eigentümer zugehen, um unverbindlich und vollkommen diskret anzufragen, ob ein Verkauf in Betracht kommt.

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen rund um das Thema Wohnraumentwicklung oder die Altbauförderung im Rahmen des Förderprogramms „Neues Leben in alten Häusern“ haben, können Sie sich gerne an Herrn Tobias Heinen (Email  theinenkallde oder Tel. 02441/888-41) wenden.     

Herr Tobias Heinen

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